Konflikt

Transformation

Stimmung

 

Als Leitung fühlen Sie sich verantwortlich für die Stimmung in Ihrem Team oder Ihrer Einrichtung. Wenn die gute Stimmung kippt, merken Sie es zu allererst daran, dass die Kommunikationswege nicht mehr reibungsfrei funktionieren. Der Wille zu kooperieren und effektiv zu sein wird abgelöst durch schimpfendes Personal oder Ihren eigenen Ärger, dass sich scheinbar niemand verantwortlich fühlt.

 

Im Fall divergierenden Interessen oder Meinungen (z.B. in Multiprofessionellen Teams) ist die Sache schnell geregelt: Streitigkeiten lassen sich strukturiert moderieren. Interessen werden auseinander dividiert, Ziele bzw. Bedürfnisse geklärt und eine gemeinsame Lösung verhandelt.

Trauma

 

Echte Konflikte jedoch fühlen sich sehr verstrickt an. Sie sind so zäh, weil sie tiefere Schichten tangieren: Traumatische Reaktionen machen das Zusammenkommen in einem Klärungsraum fast unmöglich. Die Beteiligten sitzen da mit unterdrückter Wut, offener Abwehrhaltung, gepresstem Schmerz oder fassungsloser Rage.

 

Wir arbeiten an solchen Stellen mit der Transcend-Methode nach Johan Galtung. Wir suchen nicht nach Lösungen, sondern tasten uns in der Kommunikation an die verletzten Werte heran ud erkennen die kulturell geprägten Verletzungsgeschichten an.

 

Fühlen sich alle Parteien in ihren Grundbedürfnissen gesehen, schwindet Pein und Wut und es wird Energie frei, um kreativ zu transformieren, was dann noch von „Interesse“ ist, im bestenfall: Ein gemeinsamer Wille den eigenen Job gut zu machen.

Die TRANSCEND-METHODE

 

Als Leitung kann es helfen, Grundlagen von Konfliktdynamiken zu erkennen, um Ihrem Team rechtzeitig einen lösungsorientierten Umgang mit Meinungsverschiedenheiten und Differenzen z.B. in der pädagogischen Haltung anzubieten.

 

In dieser Fortbildung wird dafür die TRANSCEND-Methode von Johan Galtung vorgestellt, auf deren Grundlage konkrete Praxisbeispiele der Teilnehmenden analysiert und transformiert werden können. Der Fokus liegt hierbei neben der Bestimmung des eigenen Konflikttyps auf den legitimen Zielen und Interessen sowie den Bedürfnissen der Akteur*innen im Konflikt.

 

Ein dialogischer Umgang mit der emotionalen Konfliktdimension (bzw. mit Trauma) sorgt für Entspannung im System: Alle Beteiligten erfahren wie erleichternd es ist, wenn ihnen ihre ganz persönliche Wahrheit und Sicht auf die Dinge zugestanden wird. Und die scheinbar unbeteiligten im Team kommen raus aus der Ohnmachtserfahrung, sich weder vor noch zurück bewegen zu können.

Die TRANSCEND-METHODE

 

Als Leitung kann es helfen, Grundlagen von Konfliktdynamiken zu erkennen, um Ihrem Team rechtzeitig einen lösungsorientierten Umgang mit Meinungsverschiedenheiten und Differenzen z.B. in der pädagogischen Haltung anzubieten.

 

In dieser Fortbildung wird dafür die TRANSCEND-Methode von Johan Galtung vorgestellt, auf deren Grundlage konkrete Praxisbeispiele der Teilnehmenden analysiert und transformiert werden können. Der Fokus liegt hierbei neben der Bestimmung des eigenen Konflikttyps auf den legitimen Zielen und Interessen sowie den Bedürfnissen der Akteur*innen im Konflikt.

 

Ein dialogischer Umgang mit der emotionalen Konfliktdimension (bzw. mit Trauma) sorgt für Entspannung im System: Alle Beteiligten erfahren wie erleichternd es ist, wenn ihnen ihre ganz persönliche Wahrheit und Sicht auf die Dinge zugestanden wird. Und die scheinbar unbeteiligten im Team kommen raus aus der Ohnmachtserfahrung, sich weder vor noch zurück bewegen zu können.

Vorgehen

 

Die teilnehmenden Fachkräfte werden zunächst angeleitet, schwierige konflikthafte Situationen in ihrer Praxis zu analysieren. Hier spielen kommunikative Aspekte eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es um (existenzielle) Bedürfnisse und darunter liegende tiefenkulturelle und strukturelle Annahmen.

 

Im zweiten Schritt wird ein Instrumentarium angeboten, mithilfe von Perspektivwechsel-Übungen die eigenen Bewertungen herauszuarbeiten, genau anzuschauen und – im besten Falle – zu suspendieren. Das Ziel ist hier, vorsichtige Empathie und ein zunächst sachliches Verständnis für die Haltungen und das Verhalten der „anderen“ Seite(n) zu entwickeln.

 

Abschließend beschäftigen wir uns mit möglichen Veränderungen im eigenen kommunikativen Verhalten, welches die eigenen Interessen produktiv ausdrücken lässt und gleichzeitig die Verbindung mit den Bedürfnissen und Ansichten aller „Konfliktparteien“ aufrecht erhält.

Vorgehen

 

Die teilnehmenden Fachkräfte werden zunächst angeleitet, schwierige konflikthafte Situationen in ihrer Praxis zu analysieren. Hier spielen kommunikative Aspekte eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es um (existenzielle) Bedürfnisse und darunter liegende tiefenkulturelle und strukturelle Annahmen.

 

Im zweiten Schritt wird ein Instrumentarium angeboten, mithilfe von Perspektivwechsel-Übungen die eigenen Bewertungen herauszuarbeiten, genau anzuschauen und – im besten Falle – zu suspendieren. Das Ziel ist hier, vorsichtige Empathie und ein zunächst sachliches Verständnis für die Haltungen und das Verhalten der „anderen“ Seite(n) zu entwickeln.

 

Abschließend beschäftigen wir uns mit möglichen Veränderungen im eigenen kommunikativen Verhalten, welches die eigenen Interessen produktiv ausdrücken lässt und gleichzeitig die Verbindung mit den Bedürfnissen und Ansichten aller „Konfliktparteien“ aufrecht erhält.