DIALOG

Moderation und Prozessbegleitung

Dialog

 

„Alles entsteht zuerst im Denken, dort ist der Ort, an dem die Welt im Leben von Menschen beginnt, die sie später mit Anderen im Außen teilen.“ – Marica Bodrozic (in: Mein weißer Friede)

 

Begegnungsräume zu schaffen für einen dynamischen Austausch zwischen Menschen unterschiedlichster Haltungen und Kulturen ist die Aufgabe der Zukunft. Deshalb bilden wir Moderator*innen aus, die mit unterschiedlichen Wirklichkeiten, Bewertungen und Ansichten auf  Welt und Politik umgehen können.

 

Sie lernen, was Räume sicher macht, damit Menschen sich öffnen. Sie bringen Menschen in Kontakt, die sich innerlich bereits hinter festen Standpunkten verbarrikadiert halten. Sie wecken Neugier für die eigene Geschichte und die Geschichten der Anderen, der Fremden und derjenigen, mit denen „man doch nicht reden kann!“.

Aufmerksamkeit

 

Jenseits von Richtig und Falsch ist ein Ort, lass uns dort treffen. Wenn wir da angekommen sind, ist die Welt zu laut, um darüber zu reden.“ (frei nach Jalāl ad-Dīn Muhammad Balkhī, persischer Mystiker 13. Jhdt. n.Chr.)

 

In diesen DIALOG-Werkstätten entsteht eine neue Idee, wie ein Miteinander aussehen kann, ohne sich selbst aufgeben zu müssen. Leitgedanken des Physikers D. Bohm (Forscher an Lernenden Organisationen), der Pädagog*innen J. und M. Hartkemeyer („Die Kunst des Miteinander Denkens“) und des Wirtschaftlers C.O. Scharmer („Theorie U“)  führen uns durch die praxisorientierte Ausbildung.

 

Wenn wir aufhören uns gegenseitig die Wahrnehmung abzustreiten, was öffnet sich dann für ein Gedankenraum? Denn mehr  vom Selben, das Kolonialdenken und Faschistische Weltauslöschung produziert, braucht die Welt nicht mehr. Was produziert eine kollektive Aufmerksamkeit, die sich im Bewusstsein der Vergangenheit der Zukunft widmet, machtbewusst, demütig und kreativ?

Demokratie

 

Wir brauchen keine Bildung, die uns etwas über DEN Anderen lehrt, wir brauchen eine Bildung, die uns etwas über uns lehrt. Ich wundere mich über das westliche Bildungssystem.“ Yoshua Moponga (spirituel. Philosoph u. Aktivist, Forscher zur Dekolonialisierung des Geistes)

 

Unsere Gesellschaft unterliegt tiefgreifenden Veränderungsprozessen in ihrer Kommunikationskultur. Die stärkste Herausforderung in Krisenzeiten ist das globale Ringen um Deutungshoheit und Aufmerksamkeit. Diese Entwicklung fordert uns in der politischen Bildungslandschaft heraus, Lern- und Begegnungsräume so zu gestalten, dass es immer weniger um Wissensvermittlung und immer mehr um Präsenz, Haltung und Selbsterkenntnis geht.

 

Speziell die Ausbildung einer diversitätssensiblen Haltung ist vielleicht die wichtigste Basis für das Ziel eine demokratischen Kultur zu fördern. Mehr zur Ausbildung ist  HIER im Ausbildungs-Flyer nachzulesen: Infos über Rahmen, Umfang und konkrete Inhalte der Ausbildung zur Dialog Moderator*in bzw. Prozessbegleiter*in.

Demokratie

 

„Wir brauchen keine Bildung, die uns etwas über DEN Anderen lehrt, wir brauchen eine Bildung, die uns etwas über uns lehrt. Ich wundere mich über das westliche Bildungssystem.“ Yoshua Moponga (spiritueller Philosoph und Aktivist, Forscher zur Dekolonialisierung des Geistes)

 

Unsere Gesellschaft unterliegt tiefgreifenden Veränderungsprozessen in ihrer Kommunikationskultur. Die stärkste Herausforderung in Krisenzeiten ist das globale Ringen um Deutungshoheit und Aufmerksamkeit. Diese Entwicklung fordert uns in der politischen Bildungslandschaft heraus, Lern- und Begegnungsräume so zu gestalten, dass es immer weniger um Wissensvermittlung und immer mehr um Präsenz, Haltung und Selbsterkenntnis geht.

 

Speziell die Ausbildung einer diversitätssensiblen Haltung ist vielleicht die wichtigste Basis für das Ziel eine demokratischen Kultur zu fördern. Mehr zur Ausbildung ist HIER im Ausbildungs-Flyer nachzulesen, Infos über Rahmen, Umfang und konkrete Inhalte der Ausbildung zur Dialog Moderator*in bzw. Prozessbegleiter*in.

Ziele des Dialogs

 

  • Unterschiede aushalten,
  • vielfältige Perspektiven zulassen
  • Spannungen kreativ nutzen

 

Das Konzept des DIALOGs nach David Bohm und die Idee einer moderierenden Prozessbegleitung (Facilitation) schafft Raum und Fähigkeit für die Auseinandersetzung mit brandaktuellen Themen. Die Kreisform und aufmerksame Haltung des Council- Rates unterstützt die Schaffung eines sicheren Raumes, in dem die Kampfkultur unterbrochen wird. Die Idee, das Gesprächsräume „gehalten“ und „sicher gemacht“ werden können, fördert die Fähigkeit, mit unausweichlichen Spannungen und scheinbar Unversöhnlichem umzugehen.

 

Es geht darum, handfeste Kompetenzen für moderne politische Bildungsarbeit zu erwerben, die den sozialen Frieden sichern kann. Es ist möglich, eine „dialogische“ Haltung zu vertiefen und „dialogisches“ Moderationshandwerk zu erwerben. Durch mehr Selbst- und Kulturreflexion qualifiziert der DIALOG unsere Diskussions- und Konfliktkultur.

Ziele des Dialogs

 

  • Unterschiede aushalten,
  • vielfältige Perspektiven zulassen
  • Spannungen kreativ nutzen

 

Das Konzept des DIALOGs nach David Bohm und die Idee einer moderierenden Prozessbegleitung (Facilitation) schafft Raum und Fähigkeit für die Auseinandersetzung mit brandaktuellen Themen. Die Kreisform und aufmerksame Haltung des Council- Rates unterstützt die Schaffung eines sicheren Raumes, in dem die Kampfkultur unterbrochen wird. Die Idee, das Gesprächsräume „gehalten“ und „sicher gemacht“ werden können, fördert die Fähigkeit, mit unausweichlichen Spannungen und scheinbar Unversöhnlichem umzugehen.

 

Es geht darum, handfeste Kompetenzen für moderne politische Bildungsarbeit zu erwerben, die den sozialen Frieden sichern kann. Es ist möglich, eine „dialogische“ Haltung zu vertiefen und „dialogisches“ Moderationshandwerk zu erwerben. Durch mehr Selbst- und Kulturreflexion qualifiziert der DIALOG unsere Diskussions- und Konfliktkultur.