Ausbildung zur haltungsbewussten Prozessbegleitung (dialogue facilitation nach D. Bohm) und Moderation von präventiven Kennenlern-, Verständigungs-, Kreativ- und Veränderungsprozessen in Gruppen und Teams.
Das Jugendamt der Stadt Essen bot in enger Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum Essen (KI) eine Ausbildung zur Dialogischen Prozessbegleiter:in an. Ziel der Ausbildung war es Pädagog:innen aus dem Bildungsbereich und Multiplikator:innen aus der Interkulturellen Arbeit in ihrer Dialogischen Kompetenz zu stärken und fit zu machen für die Verständigungsarbeit im Bereich Anti-Rassismus, Gewalt- und Extremismusprävention. Die Weiterbildung ist seit zehn Jahren erfolgreich im KI Essen durchgeführt wurden. In den letzten vier Jahren ist das Konzept aufgrundlage der Erfahrungen der Jahre zuvor immer stärker an die kommunalen Bedingungen des Praxiseinsatzes und an neuere wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Lern- und Entwicklungspsychologie angepasst worden. Trotzdem ist die Ausbildung auch für Moderator:innen und Leitungen von Teams im wirtschaftlichen Kontext passend. Einsatzbereiche der Ausgebildeten Dialogischen Prozessbegleiter:innen sind vielfält. Stadtteildialoge, Kinder- und Jugenddialoge an Schule, Teamsitzungen in Schule, Bildungseinrichtungen, Sozialtherapeutische Einrichtungen, Wirtschaftunternehmen etc.
Dreigliedrige Bausteine der Fortbildung: I Individuelle Begleiter:inrolle II. Dialogische Haltung III. Wissenschaftstheoretisches Fundament
Lernspirale:
Jugendamt Stadt Essen
Essen; 2018-2019